Ein Pflegefall ist teuer! Ob nun privat oder gesetzlich versichert, die Pflegepflichtversicherung trägt
oft im besten Fall nur die Hälfte der Pflegekosten.
Im Ernstfall tun sich hier also gewaltige Lücken auf und der finanzielle Supergau ist bereits vorprogrammiert.

Entspannt ins Alter mit der geförderten Pflegeversicherung

gefrderte Pflegeversicherung Bahr Bremen

Private Vorsorge für den Pflegefall ist daher notwendig, wenn man später nicht die Angehörigen zur Finanzierung heranziehen will.
Auch der Staat hat dies erkannt und rät jedem Bundesbürger neben dem "Teilkasko-Schutz" der gesetzlichen Kasse zu einer ergänzenden private Pflegeversicherung. Als Anreiz für die Eigenverantwortung gibt es nun seit 2013 die staatlich geförderte private Pflegeversicherung - benannt nach dem aktuellen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr.
Es existieren bereits zahlreiche Pflege-Bahr Tarife. Trotz aller anfänglichen Skepsis finden sich hierunter auch bereits durchaus attraktive Tarife.

Private Pflegeversicherung ohne Prüfung des Gesundheitszustandes

Auf den ersten Blick fällt die Förderung eher wie ein Almosen aus. Gerade einmal 60 Euro im Jahr gibt es vom Staat. Allerdings kosten die Versicherungen im günstigsten Fall auch nur 180 Euro im Jahr inklusive Zuschuss. Das heißt, der Eigenbeitrag wird um bis zu 50 Prozent aufgestockt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Pflege-Bahr alle Kunden gleich behandelt werden müssen. Auf die sonst übliche Prüfung des Gesundheitszustandes wird daher verzichtet. Was zunächst einmal gut klingt, hat aber einen großen Haken. Wenn tatsächlich viele Menschen mit Vorerkrankungen, die den Versicherungen bisher zu teuer waren, den neuen Pflege-Bahr abschließen, werden die Aufwendungen für die Pflege schnell steigen. Dann müssen die Beiträge steigen, und der Pflege-Bahr könnte für die Jungen und Gesunden schnell unattraktiv werden.
Der Gesetzgeber versucht dies zu verhindern, indem er eine Wartezeit von fünf Jahren nach Vertragsabschluss eingebaut hat, bevor die Versicherung zahlen darf. Damit wird zumindest verhindert, dass absehbare Pflegefälle sich noch schnell vorher versichern. Für Unfälle gilt die Wartezeit nicht.

Die Alternative: Pflegetagegeldversicherung und Pflegerentenversicherung

Wem die staatlich geförderte Pflegeversicherung nicht reicht, der muss aufstocken und hat dafür vor allem die Wahl zwischen der Pflegetagegeld- und der Pflegerentenversicherung. Beide zahlen im Monat einen vereinbarten Betrag. Die Pflegerenten werben mit weltweiter Deckung im Gegensatz zur nur europäischen Deckung des Pflegetagegeldes und mit mehr Leistung etwa bei Demenz. Dafür fällt der Beitrag aber auch etwas höher aus.

 

Die richtige Pflegeversicherung mit den Beratern der Stöver, Hermann & Partner GmbH finden

Für unsere Kunden haben wir nun ein individuelles Pflegevorsorgekonzept entwickelt. Bedarfsgerecht können wir so detailliert prüfen, ob sich im Einzelfall die staatlich geförderte rechnet oder ggf. eher ein ungeförderter Pflegeschutz sinnvoller ist.